Wie man alten Häusern neues Leben einhaucht

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Autor: Horst Steiner Innenarchitektur

Früher war es Gang und Gebe größere Häuser zu bauen, in dem mehrere Generationen zusammen leben. Sie wurden an die nächste Generation weiter gegeben und wurden auch so massiv gebaut, dass sie viele Generationen gut überdauern können. Durch den späteren Trend moderne Einfamilienhäuser zu bauen, stehen viele solcher alten, großen Häuser (halb)leer und verfallen immer mehr. Was soll oder kann man nun mit so einem alten Haus tun? Alles dazu zeigen wir in diesem Beitrag.

Inhaltsverzeichnis

Früher war es Gang und Gebe größere Häuser zu bauen, in dem mehrere Generationen zusammen leben. Sie wurden an die nächste Generation weiter gegeben und wurden auch so massiv gebaut, dass sie viele Generationen gut überdauern können. Durch den späteren Trend moderne Einfamilienhäuser zu bauen, stehen viele solcher alten, großen Häuser (halb)leer und verfallen immer mehr. Was soll oder kann man nun mit so einem alten Haus tun?

Jahrelang überlegten wir, was wir mit meinem alten Elternhaus tun sollen. Ein altes Haus zu erhalten – auch wenn es nicht wirklich genutzt wird – kostet Geld. Sollen wir es einfach abreißen lassen? Oder doch lieber alles verkaufen? Es stecken viele Erinnerungen darin und es erzählt unsere Familiengeschichte der letzten 70 Jahre. Schlussendlich haben wir uns entschieden, unserem alten Haus neues Leben einzuhauchen. Nur wie?

Mehrere Parteien in einem Haus vereinen

Unsere Lösung war, mehrere, kleinere Parteien innerhalb des großen Hauses zu schaffen. Das Stiegenhaus haben wir lediglich modernisiert, seine Funktion als zentraler Dreh- und Angelpunkt, behielt es allerdings bei und fungiert nun als kleiner Vorraum für jede einzelne Partei. Von hier aus kommt man nun zu den Haupteingängen unserer drei neuen Einheiten: ein Büro im Erdgeschoss sowie zwei separate Wohnungen im Obergeschoss.

Besondere Büroräume mit Wow-Effekt

Bei unserem Büro war uns besonders wichtig, einen repräsentativen Besprechungsraum sowie fünf Arbeitsplätze mit ausreichend Stauraum unterzubringen. Unser Besprechungsraum wurde zu einer Komposition aus außergewöhnlichen Materialien und Einzelstücken, die sehr gut miteinander harmonieren und in Summe ein Gefühl von Besonderheit vermitteln: ein Waschbecken aus versteinertem Holz, Altholzfliesen, eine Stein-Arbeitsfläche, ein eigens kreierter Altholzfuß, ein Mooswandpaneel, eine spezielle Spachteltechnik für die Schrankfronten und viele, kleine dekorative Highlights. Oder wie viele unserer Besucher sagen: „Wow! Einfach mal was anderes, als man sonst immer überall sieht.“

Unser persönliches kleines, aber feines Highlight ist unser neues WC. Klingt im ersten Moment vielleicht etwas komisch, aber ich denke, die Bilder sprechen für sich. Nachdem die alten, dunkelbraunen Fliesen an den Wänden übermalt waren, zauberte unser Spitzenmonteur, nach gemeinsamer sorgfältiger Materialauswahl, mit Herzblut einen kleinen Wohlfühlraum im Hüttenstil.

Unser persönliches kleines, aber feines Highlight ist unser neues WC. Klingt im ersten Moment vielleicht etwas komisch, aber ich denke, die Bilder sprechen für sich. Nachdem die alten, dunkelbraunen Fliesen an den Wänden übermalt waren, zauberte unser Spitzenmonteur, nach gemeinsamer sorgfältiger Materialauswahl, mit Herzblut einen kleinen Wohlfühlraum im Hüttenstil.

Durch den großen Spiegel wirkt das kleine Badezimmer viel größer und entpuppte sich mit seinen knapp 6 m2 zum wahren Raumwunder, in dem sogar Waschmaschine und Trockner geschickt versteckt Platz fanden.

Im Wohnzimmer fand ein weiteres Highlight Platz: ein bereits vor Jahren kreiertes, besonderes Einzelmöbel fungiert nun als sehr gemütliche, funktionelle Wohnlandschaft mit vielen kleinen, wertvollen Details.

Ein Küchen- und Essbereich, wie er funktioneller nicht sein könnte: ein großer, ausziehbarer Esstisch, an dem die ganze Familie Platz findet, viel Stauraum mit praktischen Auszügen – zum Verstecken seiner unzähligen Küchengeräte, eine große Arbeitsfläche und gemütliches indirektes Licht über die abgehängte Decke sowie ausreichend direktes Licht im Arbeitsbereich.

Für das Schlafzimmer ließen wir den großen, alten Tischler-Kleiderkasten in neuem Glanz und Farbe erstrahlen, damit er sich optisch schlicht in die Wand einfügt. Die rostfarbene Wand mit Struktur sorgt dazu für ein besonderes Highlight mit Wohlfühlcharakter.

Wohnung Nr. 2

Auch diese Wohnung gewann, durch Aufbrechen von alten und Aufstellen von neuen Wänden, zusätzlichen Wohnraum und ein offeneres Wohngefühl. Der kleine Raumtrenner im Wohnbereich sorgt trotz offener Raumgestaltung für etwas Privatsphäre und Gemütlichkeit im Wohnzimmer.

Zwischen Badezimmer und WC kam eine bedruckte Glaswand zum Einsatz, um eine optische Vergrößerung der beiden Räume zu erzielen, mehr Licht in das kleine WC zu bringen und gleichzeitig ein Wohlfühlambiente zu schaffen.