"EHRLICH ZUHÖREN, VERSTEHEN UND GENIAL UMSETZEN"

Dass Licht unser tägliches Leben beeinflusst ist ja schon lange allseits bekannt. Es regelt unseren Schlafrhythmus, versorgt unseren Körper mit Vitamin D3 und, wer kennt das nicht, viele Sonnenstunden wirken sich positiv und umgekehrt viele triste Tage negativ auf unseren Gemütszustand aus.

Auch in der Innenarchitektur spielt Licht eine wesentliche Rolle, vor allem, wenn es um den Wohlfühlfaktor geht. Sei es hochkonzentriert am Arbeitsplatz oder entspannt am Abend auf der Couch, man fühlt sich in einem Raum nur dann wohl, wenn er für die Situation passt und meinen Ansprüchen gerecht wird. Wichtig ist also in jedem Raum für die richtigen Lichtverhältnisse zu sorgen. Wie das geht? In diesem Artikel geben wir Ihnen ein paar hilfreiche Tipps, die garantiert den Wohlfühlfaktor in Ihren Räumen erhöhen.    

Verschiedene Lichtquellen verwenden

Das richtige Ausleuchten von Räumen oder ganzen Gebäuden hängt von verschiedenen Faktoren ab und bedeutet weit mehr, als nur ein bis zwei LEDs oder sonstige Lampen anzubringen. Die Spezifik der auszuleuchtenden Räume, die Lichtfarbe und die Wahl von Lichtquellen (Lampen, Strahler) sind essentiell für eine adäquate Lichtplanung.

Mit dem Einsatz von verschiedenen Lichtquellen, kann man einem Raum nicht nur um mindestens 20 % mehr Wirkung geben, sondern man schafft auch optische Raumeinteilungen, Raumbegrenzungen und sorgt für die passende Stimmung. Für jede Situation gibt es eine passende Lichtquelle und -farbe, man muss sie nur noch richtig einsetzen. Ein abgestimmtes Lichtkonzept verleiht jedem Raum gleichzeitig die notwendigen Funktionen, die man sich von einem Raum wünscht. Im nächsten Absatz klären wir zunächst mal die Frage, welche Lichtquellen es überhaupt gibt.

Welche Lichtquellen gibt es?

Grundsätzlich unterscheiden wir hier zwischen drei großen Kategorien an Lichtquellen: hartes direktes Licht, weiches direktes Licht und indirektes Licht.

Harte direkte Lichtquellen
Umfassen alle Leuchtkörper in die man direkt hineinschaut, wie zum Beispiel eine Leseleuchte. Diese Art von Leuchtmittel konzentriert Licht sehr stark. Mit Augenmerk auf Funktionen setzt man sie vorwiegend zum Ausleuchten von Arbeitsbereichen ein - wie die Arbeitsfläche einer Küche, der Schminkbereich im Badezimmer oder ganz einfach der Schreibtisch am Arbeitsplatz. Aus designtechnischer Sicht dienen harte Lichtquellen der Beleuchtung einzelner Körper bzw. Objekte. So können zum Beispiel Vitrinen, Bücherregale und andere Rauminhalte im richtigen Licht und mit einer sorgfältig ausgewählten Beleuchtungsstärke gleich ganz anders wirken als wenn der Raum nur von regulären Glühlampen erhellt wird.

Weiche direkte Lichtquellen:
Bei diesen Lichtquellen sieht man den Leuchtkörper selbst nicht, sondern das Licht wird über Stoffe oder satiniertes Glas verteilt. Dadurch kann man einem Raum mehr Helligkeit geben und ihn trotzdem weicher wirken lassen als mit nur harten direkten Lichtquellen. Und wenn man dem Raum auch gleich noch etwas Farbe geben möchte bieten diese Lichtquellen eine originelle Möglichkeit – verwenden Sie doch einfach ein Glas in Ihrer Lieblingsfarbe und sparen sich die eine oder andere Wand zum ausmalen. 

 

Indirekte Lichtquellen:
Hier sind die Leuchtkörper sozusagen versteckt. Das Licht wird über die Decke oder Wandreflektionen in den Raum getragen. Dies gibt einem Raum eine angenehme Grundausleuchtung und sorgt für eine gemütliche Stimmung. In Kombination mit den beiden direkten Lichtquellen rundet es einen Raum erst richtig ab. Sinnvoll ist es auch diese Art von Leuchtmittel dimmbar zu wählen, um verschiedenen Situationen gerecht zu werden. So haben Sie beispielsweise die Möglichkeit das Abendessen bei hell erleuchtetem Raum zu genießen und im Anschluss in eine gemütlichere Atmosphäre durch gedimmtes Licht einzutauchen. 

 

Welches Licht erzielt welche Wirkung?
Grundsätzlich wird die Farbtemperatur einer Lichtquelle in Kelvin gemessen. Die Farbtemperatur gibt Ihnen Auskunft darüber, ob ein Leuchtmittel warmes oder eher kühles Licht abgibt. Vereinfacht erklärt, bestimmt die Farbtemperatur eines Leuchtmittels die Farbigkeit des Lichts – von gelblich-warm bis bläulich-kühl. Je nach Kelvinzahl unterscheidet sich dann die Stimmung des Leuchtmittels und beeinflusst somit unser Befinden. 

Stehen Sie im Geschäft vor dem Regal mit verschiedensten Leuchten, werden Sie im ersten Moment sicherlich von der Menge an unterschiedlichen Farbtemperaturen fasziniert sein. Kaum eine Leuchte eignet sich für jeden Zweck oder Raum. Je nach Beschaffenheit der Räume und Verwendungszweck der Lichtquelle sollten unterschiedliche Lampen zum Einsatz kommen. Deshalb müssen Sie konkret unterscheiden, welche Stimmung Sie in Ihren Räumlichkeiten erzeugen möchten, damit Sie die korrekte Farbtemperatur auswählen können. 

Bei der Auswahl Ihres Leuchtmittels sollten Sie deshalb den Kelvin-Wert auf der Verpackung genau unter die Lupe nehmen. So liegen beispielsweise wärmere Lichtfarben zwischen 2700 und 3300 Kelvin. Neutralweißes Licht weist Werte zwischen 3300 und ca. 5300 Kelvin auf. Um tageslichtähnliche Situationen zu schaffen wählt man am besten Leuchten zwischen 5.300 und 8.000 Kelvin. Höhere Werte bis 10.000 Kelvin sind zwar erreichbar, wirken jedoch sehr unnatürlich und werden gewöhnlich nicht für die Beleuchtung von Räumen eingesetzt, wohl aber beispielsweise zur Beleuchtung von Aquarien oder im Außenbereich.

Warmweißes Licht:
Diese Art des Lichts ähnelt dem natürlichen Licht während eines Sonnenuntergangs. Je rötlicher es ist, desto entspannender ist seine Wirkung auf uns. Für gemütliche Stunden empfehlen wir Ihnen Leuchtmittel zwischen 2700 und 3000 Kelvin.

Neutralweißes Licht:
Mit dieser Art des Lichtes verschafft man sich eine „sachliche“ Beleuchtung. Diese eignet sich hervorragend in der Küche oder im Badezimmer. Leuchtmittel, welche mit 3000 bis 5300 Kelvin leuchten erzielen ein neutralweißes Licht.

Tageslichtweißes Licht:
Wie der Name schon sagt, entspricht dieses Licht dem Tageslicht, während der Mittagszeit. Helles Licht wirkt sich nicht nur positiv auf unser Wohlbefinden aus, sondern fördert auch die Konzentration. Deshalb eignet sich tageslichtweißes Licht ideal zur Beleuchtung von Arbeitsplätzen. Wählen Sie also am besten Leuchtmittel mit mehr als 5300 Kelvin, um Ihre Konzentration und Motivation am Arbeitsplatz zu fördern.

Die Mischung macht’s!

Was ist nun also das Wichtigste beim Planen des Lichtkonzepts für Ihre Wohnung oder Ihr Haus? Lichtquelle sowie auch Lichtfarbe muss auf die jeweilige Situation abgestimmt werden. Jetzt denken Sie bestimmt, aber ein Raum wird ja in mehr als einer Situation genutzt?! Da haben Sie auch vollkommen recht. Deshalb ist auch die Mischung aus verschiedenen Lichtquellen und -farben, abgestimmt auf die benötigten Funktionen, natürlich auch mit dem Blick auf designtechnische Aspekte, besonders wichtig. Nur so können Sie sich in jeder Situation in Ihren Räumen richtig wohlfühlen. Sehen Sie ein durchdachtes Lichtkonzept wie das Abschmecken bei einem Gericht – erst hier wird alles verfeinert und abgerundet!

Zusammenfassend gibt’s nochmal eine kleine Checkliste:

  • Durch die richtige Beleuchtung dem Raum 20 % mehr Wirkung geben
  • Optische Raumeinteilungen durch Beleuchtung erzielen
  • Verschiedene Lichtquellen verwenden
  • Warmweißes Licht für gemütliche Stunden
  • Neutralweißes Licht für Küche und Bad
  • Tagesweißes Licht für den Arbeitsplatz
  • Besonderes Augenmerk auf alle möglichen Situationen eines Raumes

Sie sind sich immer noch nicht sicher, welche Leuchtmittel Sie wo verwenden sollen? Kein Problem, wir helfen Ihnen gerne weiter ein passendes Lichtkonzept für Sie zu erstellen. Kontaktieren Sie uns einfach unter 0664/1408910 oder info@horst-steiner.com

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