Innenarchitekt <-> Architekt: Was ist der Unterschied?

Architekt oder Innenarchitekt? Wo liegen hier eigentlich die Unterschiede und wer ist für was zuständig? Horst Steiner erklärt dies in diesem Video, damit Sie sich beim Umbau Ihrer Wohnung oder Ihres Hauses an den richtigen Profi wenden können.

“Also der große Unterschied vom Architekten zum Innenarchitekten liegt meiner Meinung nach dort, dass – und das ist ein wesentlicher Part – man muss sich vorstellen, es sind unterschiedliche Gewerke und unterschiedliche Wissensbereich.

Gute Architektur zu machen heißt ja, sehr viel bautechnische Kenntnisse zu haben. Wärmedämmung, Isolierung, was weiß ich, was alles dazugehört. Natürlich auch eine Form schön zu bauen, und, und, und. Sicher auch räumliche Vorstellung zu haben. Was sind ungefähr die räumlichen Größen? Was ist wichtig? Das ist alles okay, nur er wird nie die Zeit haben, sich wirklich so viel mit den Kunden, die dann drinnen wohnen möchten, zu beschäftigen, weil das ja gar nicht sein Job ist in Warheit. Es ist nicht sein Job. Eigentlich wäre es der Job vom Innenarchitekten, dass mit dem Architekten und Baumeister abzusprechen. Das wäre viel besser, aber das ist ja nicht seine Arbeit, und er wird viele technischen Sachen, die im Innenbereich sind, möglicherweise gar nicht wissen, weil es einfach nicht sein Job ist. Das ist nichts Schlechtes, das ist einfach nicht seine Arbeit.

    Welchen Bereich möchten Sie gerne verändern?



    Um wie viel Quadratmeter handelt es sich hierbei ungefähr?

    Was ist der Hauptgrund warum Sie diese Räume verändern wollen?

    Welches Problem hinsichtlich Ihrer Wohnsituation möchten Sie gerne lösen?

    Wie umfangreich soll die Veränderung sein?

    Was würde Ihnen am meisten helfen?

    Wann soll es fertig sein?

    Wo soll der Umbau stattfinden
    Wie lautet Ihre Telefonnummer für Rückfragen?


    Und da wird es eben sehr persönlich, in Innenarchitektur. Da musst du sehr viele Dinge über die Lebensart, Lebensweise deiner Kunden wissen. Und da entsteht natürlich dann eine andere Raumlösung – möglicherweise, oder sehr, sehr oft. Man kann ja nicht allgemein immer von dem reden, aber wir können sagen, die Lösungen, die zu uns kommen – oder sagen wir mal, die Problemlösungen, die wir dann geben dafür sind immer in diese Richtung. Es geht immer um das, dass eigentlich auf das, was die Leute dann gerne haben möchten, nicht wirklich Rücksicht genommen worden ist. Wobei man jetzt dazu sagen muss, es gibt auch den Unterschied zwischen bestehendes Haus, bestehende Firma, gekauft, oder eben wirklich auf die grüne Wiese gebaut. Und speziell bei der „grünen Wiese“ hinzustellen, muss ich sagen ist es, ich glaube sogar viel, viel besser, und wichtiger zu sagen man geht vorher zum Innenarchitekten, um zu lösen, wie will ich eigentlich wohnen. Und dann baut man zu dem die dementsprechende Hülle dazu.

    Kostentechnisch ist das aus meiner Sicht so, dass du sowohl bei der Architektur und auch bei der Innenarchitektur, wenn sie sinnvoll eingesetzt ist keine Mehrkosten hast, wenn du beide zusammen tust. Weil ersteinmal sind es zwei verschiedene Tätigkeiten und ich sehe das eher so, dass die eine Seite Dinge, macht die er eigentlich, sage ich jetzt einmal, nicht zu 100 Prozent versteht. Also muss er es nicht machen. Und auf der anderen Seiten ist es das Gleiche. Dass die Innenarchitektur keine Außengeschichten macht, weil sie sie eh nicht 100prozentig versteht. Ich sags einfach so. Ist nicht der Job. Und sich auch dann nicht um das kümmern muss. Also das ist ja nur eine Aufteilung der Arbeiten, bei der ich sage, schau, du machst diesen Part und du machst diesen Part und somit hast du auch kostentechnisch – wenn das richtig gemacht wird – kein Problem. Das Problem entsteht ja eigentlich immer nur, wenn die Überschneidungen kommen. Wenn der eine sagt, naja, aber ich fahre bis daher rein und der andere sagt ich fahre auch da, dann hast du einen Rahmen, der doppelt gemacht wird. Und das gilt es zu verhindern. Aber wenn man das ordentlich ausredet und spricht – und das geht, also, wir machen das ja permanent, oder sehr oft – dann würde ich es kostentechnisch nicht als Nachteil sehen. Im Gegenteil. Du hast professionell wirklich das, was du haben willst.”

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